Straßen als Energieüberträger

  Grafik: Stadtansicht mit Gebäuden und Fahrzeugen Urheberrecht: © ISAC

Schnelles und bequemes Laden von e-Fahrzeugen kann kontaktlos über induktive Energieübertragung realisiert werden. Dabei entsteht in einer Primärspule, die in die Straße eingelassen ist, ein magnetisches Feld, welches in der Sekundärspule, die im Fahrzeug verbaut ist, eine Spannung induziert. Sensoren in der Straße detektieren die betreffenden Fahrzeuge und lösen die Energieübertragung aus. Das hierfür notwendig magnetische Feld wird lediglich unterhalb der Fahrzeuge segmentweise aufgebaut und sofort abgeschaltet, wenn das Fahrzeug das betreffende Segment verlässt. Andere Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger oder Radfahrer, gelangen nicht in den Wirkbereich des Feldes. Die Unterseite der e-Fahrzeuge wird mit Aluminiumplatten versehen, sodass empfindliche Bauteile und die Fahrzeuginsassen abgeschirmt sind. Mit den derzeit verfügbaren Systemen können Ladeleistungen von 20 bis ca. 200 kW und Wirkungsgrade von über 90 % realisiert werden.

 

Beispielprojekte

InductInfra - Induktive dynamische Energieversorgung von Fahrzeugen über die Straßenverkehrsinfrastruktur