Verbesserung des Stadtklimas

  Grafik: Stadtansicht mit Gebäuden und Fahrzeugen Urheberrecht: © ISAC

Die hohe Flächenversiegelung in urbanen Räumen wird auch mit Blick auf die zunehmende Klimaerwärmung zu einem Problem: Hitze staut sich zwischen den Gebäuden und versiegelten Flächen, sodass die Temperaturen auch noch nach Sonnenuntergang nur langsam sinken.

Versickerungsfähige Verkehrsflächenaufbauten besitzen eine geringere Dichte und geringeres Wärmespeichervermögen als dichte Aufbauten. Das in den Schichten der versickerungsfähigen Verkehrsflächen gespeicherte Wasser kann an heißen Tagen teilweise verdunsten. Durch die Verdunstungskälte wird eine weitere Verbesserung des Stadtklimas erreicht. Beide Effekte tragen zu einer Vermeidung von Hitzeinseleffekten in urbanen Räumen bei.

Ein weiterer Lösungsansatz ist die Nutzung und Speicherung der Wärmeenergie aus der Straßenkonstruktion. Im Sommer angesammelte Wärmeenergie kann aus der Fahrbahn abgeleitet und für eine spätere Nutzung im Winter gespeichert werden. Durch die Kühlung der Deckschicht kann somit auch eine Überhitzung von Stadtflächen durch den sogenannten Heat-Island-Effect vermindert werden.

 

Beispielprojekte

Umweltfreundlicher Straßenbelag mit photokatalytischem Stickstoffdioxidabbau und einem verminderten Wärmeinseleffekt