Detektion von Mikroplastikemissionen von Straßenmarkierungen

 

CBI-Konsortialprojekt

  Logos der Projektbeteiligten
 
  Fahrbahn mit roter Markierung Urheberrecht: © ISAC

Das Institut für Siedlungswasserwirtschaft (ISA) und das Institut für Straßenwesen (ISAC) der RWTH Aachen University freuen sich über den Startschuss zumKonsortialprojekt „Detektion von Mikroplastikemissionen von Straßenmarkierungen“ des Center of Building and Infrastructure (CBI). In Zusammenarbeit mit unseren Konsortialpartnern Dow, Röhm und Swarco unter der Leitung des CBI wird im Rahmen des Projektes eine Prüfmethode zur Feststellung von Mikroplastikemissionen von Straßenmarkierungen entwickelt, welche anschließend von den Projektbeteiligten getestet und angewendet werden soll.

Reifen-Fahrbahn-Abrieb stellt eine der bedeutendsten Quellen für Mikroplastik in unsere Umwelt dar. Reifen-Fahrbahn-Abrieb setzt sich dabei aus Reifenabrieb, Stäuben und Fahrbahnabrieb zusammen. Aktuell gibt es Unterschiede bei Mengenangaben zu den Mikropartikelemissionen zwischen den auf Grundlage von theoretischen Methoden errechneten Mengen und den bei Feldversuchen tatsächlich freigesetzten Mengen. Die in Fahrbahnmarkierungen in der Farbschicht enthaltenen Polymere, können sich bei Abrieb freisetzen und durch Fahrzeuge, Wind und Regen zerkleinert und verteilt werden. Für Emissionsmengen von Kunststoffen aus Fahrbahnmarkierungen liegen bisher wenige verlässlich Daten aus der Praxis vor.

In diesem Projekt soll ein mechanisches Prüfverfahren und eine analytische Versuchsmethode entwickelt werden, um Mikroplastikemissionen von Fahrbahnmarkierungen festzustellen.

 

Projektleitung und Projektträger

Center of Building and Infrastructure (CBI)

Kooperationspartner

Institut für Siedlungswasserwirtschaft (ISA)

Dow

Röhm

Swarco

Bearbeiter

Dr.-Ing. Christian Schulze