Bauvertragliche Ebenheitsmessungen

 

Z1kl-GS4 Gutachter WLP EU VVoT: Gutachterliche Betreuung eines Rahmenvertrages für bauvertragliche Ebenheitsmessungen

  Logos der Projektbeteiligten
 
  Grafik: Straße mit Messfahrzeug Urheberrecht: © ISAC  

Problemstellung

Die Ebenheit von Straßen sind in Deutschland in den Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen (ZTV Asphalt-StB und ZTV Beton-StB) sowie weiteren zugehörigen technischen Regelwerken verankert. Dort werden für die Erfassung der Ebenheit im Rahmen der Abnahme der fertigen Bauleistung derzeit berührende Messverfahren gefordert. Charakteristisch für diese Verfahren ist jedoch, dass ausgeprägte Unebenheiten mit einer Wellenlänge von > 4 m (entsprechend der Länge der Messgeräte) sowie periodische Unebenheiten nicht bzw. nur unzureichend erfasst und somit im Rahmen der bauvertraglichen Abnahme auch nicht bewertet werden können.

Projektziel

Im Rahmen von Ebenheitsmessungen mithilfe von schnellfahrenden Messverfahren bei Deckenbaumaßnahmen in verschiedenen Bundesländern, ist ein Bewertungshintergrund zu erarbeiten, auf dessen Grundlage die Umsetzung des Bewerteten Längsprofils (WLP) in die bauvertraglichen technischen Regelwerke erfolgen soll. Die Bewertung der Ebenheitsmessungen sollen sowohl mithilfe konventioneller Verfahren (Planographen) als auch anhand des WLP vergleichend erfolgen, um die Ergebnisse der verschiedenen Bewertungssysteme gegenüberzustellen sowie Abweichungen zu dokumentieren und deren Gründe herauszuarbeiten.

Durchführung

  • Bezug von Messdaten aus schnellfahrenden Ebenheitsmessungen an Fahrbahndeckenneubaumaßnahmen
  • Bewertung der Ebenheit mithilfe des Auswerteverfahren für den Planographen sowie mithilfe des WLP
  • Vergleichende Analyse der Ergebnisse und qualitative Beurteilung der beiden Verfahren