Temperierte Straße - Pilotanwendung auf dem duraBASt-Gelände

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Pilotanwendung einer temperierten Straße auf dem duraBASt (FE 04.0325 / 2018 / MRB)

Sowohl bei der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Verlängerung der Lebensdauer von Fahrbahnbefestigungen, als auch im Kontext der Energiegewinnung ist das Potenzial einer Steuerung der Temperatur im Fahrbahnaufbau groß. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, fünf unterschiedliche Varianten auf dem duraBASt-Gelände zu bauen und diese in einem Zeitraum von mindestens zwei Jahren zu untersuchen.

Von den fünf verschiedenen Varianten werden zwei mit Rohrregistern (ähnlich einer Fußbodenheizung) mit unterschiedlichem Verlegemustern, und drei mit einer porösen Zwischenschicht aus polyurethan-gebundenen Gesteinen gebaut. Die drei PU-Zwischenschichten sind mit unterschiedlichen Dicken und Sieblinien vorgesehen, um den Einfluss von dem Wasservolumen und der Fließgeschwindigkeit zu untersuchen.

Um die verschiedenen Vor- und Nachteile sowie die Wirkmechanismen der Systeme zu untersuchen und daraus Einsatzempfehlungen abzuleiten, sollen die beiden grundsätzlichen Systeme und verschiedene Varianten innerhalb der Systeme auf dem duraBASt-Gelände im Originalmaßstab gebaut und betrieben werden. Ein entsprechendes Konzept wurde im Rahmen eines früheren Forschungsvorhabens (FE 05.0196/2016/ARB „Temperierte Straße – Untersuchungen zur Realisation eines Demonstrators auf dem duraBASt) erarbeitet.

Mit dem Bau, dem Betrieb und einem mehrjährigen Monitoring der vorgesehenen Systemvarianten sollen die notwendigen Erkenntnisse gesammelt und daraus Empfehlungen für den Einsatz und die Dimensionierung abgeleitet werden.

Auftraggeber:

Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)

Kooperation:

EUROVIA Teerbau GmbH

DurthRoos Consulting GmbH

ISAC gemeinnützige Forschung GmbH

Jahr der Fertigstellung:

2023

Bearbeiter:

Dipl.-Ing. Nicolás Carreño