Sicherheitsbewertung von Gegenverkehrstrennungen in Arbeitsstellen

 

Der Ausbaubedarf sowie der Instandsetzungs- und Erneuerungsbedarf des Bundesautobahnnetzes erfordern auch zukünftig die Einrichtung von Arbeitsstellen längerer Dauer.
Im Bereich dieser Arbeitsstellen ist es in vielen Fällen erforderlich, den Verkehr auf die Gegenfahrbahn überzuleiten und dort auf verengten Behelfsfahrstreifen zu führen.
Neben vermehrten Verkehrsbehinderungen durch erhöhte Stauanfälligkeiten führt dies auch zu einer deutlich erhöhten Unfallhäufigkeit.
Durch die Führung auf verengten Fahrstreifen besteht eine erhöhte Abkommenswahrscheinlichkeit und auf Grund des geringen Sicherheitsabstands zum Gegenverkehr die Gefahr von Unfällen mit einer hohen bis sehr hohen Unfallschwere.
Der Gegenverkehrstrennung in Arbeitsstellen kommt daher eine sehr hohe Relevanz zu.

Zielsetzung des Forschungsvorhabens ist deshalb zum einen eine statistisch tragfähige Bewertung des Sicherheitspotenzials der unterschiedlichen transportablen Schutzeinrichtungen als Gegenverkehrstrennung in Arbeitsstellen und zum anderen soll die Relevanz der Überleitungsbereiche im Hinblick auf die Verkehrssicherheit in Arbeitsstellen untersucht werden. Ergänzend werden Verkehrsablaufuntersuchungen durchgeführt.

Auftraggeber:

Bundesanstalt für Straßenwesen

Kooperation:

Büro für Stadt- und Verkehrsplanug Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH

Jahr der Fertigstellung:

2016

Bearbeiter:

Dipl.-Ing. Andreas Sümmermann, Dr.-Ing. Dirk Kemper