Erweiterung des Ebenheitsmesssystems EVA

 

Erweiterung des Ebenheitsmesssystems EVA um das Längsebenheitsauswerteverfahren „Bewertetes Längsprofil“ zur Schaffung der Möglichkeit einer zeiteffizienten Ergebnisplausibilisierung von Messungen vor Ort

Das Ebenheitsmesssystem EFA wertet derzeit erfasste Längsprofile auf Basis der Zustandsgrößen Allgemeine Unebenheit, Längsebenheitswirkindex sowie der Standardabweichungen der Differenzen zum gleitenden Mittelwert aus.
Diese Zustandsgrößen sollten um das Längsebenheitsauswerteverfahren „Bewertetes Längsprofi“ ergänzt werden.

Mit Hilfe der Daten bereits erfasster Streckenabschnitte sollte die Funktion des Verfahrens für den o.g. Einsatzbereich nachgewiesen werden.
Hierzu sollten die 4 Unebenheitsauswerteverfahren vergleichend einander gegenübergestellt werden.
Insbesondere auf den Vergleich zwischen Differenzen zum Gleitenden Mittelwert und Bewertetem Längsprofil sollte eingegangen werden.

Die durchgeführten Untersuchungen ergeben, dass letztere hinsichtlich ihrer Sensitivität und Eignung zur Längsprofilbewertung miteinander vergleichbar sind.
Aufgrund der Ergebnisdarstellung (2 statt 8 Indikatoren, 1 statt 4 Profile) wird das Bewertete Längsprofil jedoch als das praktikablere Verfahren eingeschätzt.

Auftraggeber:

Bundesanstalt für Straßenwesen

Jahr der Fertigstellung:

2011

Bearbeiter:

Dr.-Ing. Andreas Ueckermann